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Der Kunde
als König - auf Deutschlands Automarkt wohl noch ein Traum.
Welchen Hindernissen ein interessierter Neukunde im Autohandel
begegnet, hat die Kölner Unternehmensberatung
Comcheck in einer aktuellen Studie festgestellt.
Die Untersuchung konzentrierte sich auf die elektronische
Kommunikation per E-Mail deutscher Autohändler. Insgesamt 112
Autohäuser der Marken Mercedes-Benz, BMW, Audi, VW, Toyota,
Ford und Opel wurden im Rahmen sogenannter „Mystery Checks"
bundesweit angeschrieben. In den E-Mails wurde nach den
Bedingungen einer Probefahrt, Infos zu Garantie- und
Notdienstleistungen, Kostenvoranschläge für Wartung und
Ölwechsel sowie einem Online-Versand einer Betriebsanleitung
gefragt.
Lediglich 12 der
Händler beantworteten jede der vier verschiedenen E-Mails, 24
Händler reagierten auf keine einzige. Insgesamt wurden nur
weniger als die Hälfte aller E-Mails beantwortet. Auch
inhaltlich ließen die Antworten viele Wünsche offen: In den
meisten Antworten wurde kein besonderer Wert auf einen
freundlichen Ton gegenüber dem Kunden gelegt, mehr als drei
Viertel aller Antworten waren mit Rechtschreibfehlern
gespickt. Tiefpunkt war eine E-Mail mit 24 Fehlern!
Mercedes-(Neu-)Kunden aus Leipzig können sich jedenfalls
freuen: Mercedes-Benz hat unter den Herstellern eindeutig die
Nase vorn.
Die Unternehmensberatung Comcheck hat sich darauf
spezialisiert, die Qualität des Kundenkontakts zu analysieren
sowie durch Beratung zu steigern. Im Rahmen der „Mystery
Checks" simulieren Testpersonen einen Kundenkontakt.
Durch die unsichtbare und strukturierte Testsituation kann ein
alltäglicher Kundenkontakt - im Geschäft, am Telefon oder aber
auch schriftlich - effizient analysiert werden und
offenbart dabei zumeist wichtige Optimierungspotenziale. Die
Methode der „Mystery Checks" ist gegenüber der Kundenbefragung
objektiver und bietet dem Auftraggeber die Möglichkeit,
bestimmte Kriterien gezielt überprüfen zu lassen. Weitere
Informationen erhalten Sie unter der Internet-Adresse http://www.studie.comcheck-service.com/.
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